|
“Mehr Juden ins Kino”: 18. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
Von der intimen Dokumentation bis zum absurden Familienporträt: Auch in seiner 18. Ausgabe zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam wieder die zahlreichen Facetten des aktuellen jüdischen Films. Doch die renommierte Veranstaltung steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Wer dieser Tage durch Berlin oder Potsdam fährt, dem begegnet an vielen Orten ein auffälliges Plakat. Auf tiefschwarzem Grund knallt einem in grellem Gelb die Botschaft entgegen “Mehr Juden ins Kino” - der provokante Claim des diesjährigen Jüdischen Filmfestivals Berlin & Potsdam. Die einprägsamen Poster wurden von dem israelischen Künstler und Fotografen Daniel Josefsohn gestaltet, der für seinen ausgesprochenen jüdischen Humor bekannt ist. “Mehr Juden ins Kino”: Das sei durchaus wörtlich zu nehmen, so Festivalleiterin Nicola Galliner. Seit seinen Anfängen sei es dem Festival darum gegangen, jüdische Filme, Filmemacher und Themen zurück in die deutsche Filmlandschaft zu bringen und so eine Lücke zu schließen, die der Holocaust hinterlassen habe. “Zudem kann man über das Medium Film den Menschen ganz anders begegnen und Themen besonders vermitteln”, führt Galliner aus. EXTRA 18. Jüdisches Filmfestival Berlin & Potsdam
Wenn Jäger zu Gejagten werden
Ein Interview für ARD.de zur Situation des Indianer-Stammes Awá in Brasilien
Kriminelle Holzfäller und Landwirte bedrohen den Lebensraum der Awá, eines Indianerstammes im brasilianischen Amazonien. Mittlerweile sind die Awá-Gebiete im Regenwald umzingelt, insbesondere die Lage der noch unkontaktierten Indianer ist prekär. Ein Interview mit Fiona Watson von der Menschenrechtsorganisation Survival International. Die Awá leben im Bundesstaat Maranhão im Nordosten Brasiliens. Im März 1973 wurden sie zum ersten Mal kontaktiert, nachdem sich Berichte über Massaker an ihnen häuften. Doch schon seit dem 19. Jahrhundert dringen immer wieder Siedler in ihre Gebiete ein. Wie viele Awá in dieser Zeit genau gestorben sind, ist schwer zu sagen. Schätzungen gehen davon aus, dass um 1900 noch 600 bis 1.000 Awá lebten, heute sind es zwischen 420 und 460. Seit 1985 wurden mehr als ein Drittel ihres Lebensraums abgeholzt und damit ihre Lebensgrundlage zerstört. EXTRA Im Einklang mit dem Wald
Ein Jahr “STAMMTISCH. Magazin für Stadtkultur”
Am Mittwoch, den 09. Mai um 21 Uhr ist es wieder soweit: “Stammtisch. Magazin für Stadtkultur” geht bei ALEX Berlin auf Sendung. Darin stellen wir regelmäßig Bücher, Filme, Konzerte und alles was uns und Berlin noch so umtreibt, vor. Meinungsstark, auf den Punkt gebracht und mit jeder Menge guter Musik. Die dreizehnte Ausgabe ist dabei etwas ganz Besonderes, denn “Stammtisch” feiert seinen ersten Geburtstag. Daher sollen die Themen dieses Mal bis zur Sendung ein Geheimnis bleiben. Nur so viel: Es gibt sogar etwas zu gewinnen. Entweder im Berliner Kabelnetz (92,6 MHz) oder hier im Live-Stream dabei sein! Da die Sendung vorproduziert wird, sind wir bei Facebook live dabei, diskutieren mit Hörern, kommentieren … hier Fan werden. Außerdem wird die Sendung am Donnerstag, den 17. Mai um 14 Uhr wiederholt. Dann zusätzlich über Antenne auf den Frequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz.
Bizarre Monster aus einer anderen Welt: Die Bewohner der Tiefsee
Bildstrecke für ARD.de
Riesige Asseln, Oktopusse mit Elefantenohren und Tintenfische, die mit Lichtblitzen schießen: In der Tiefsee leben seltsame Geschöpfe, die von einem fremden Planeten zu stammen scheinen. Die bizarre und erstaunlich vielfältige Tierwelt in den Tiefen der Weltmeere trotzt Kälte, Dunkelheit und Druck - und ist in großen Teilen noch unerforscht.
Zwölfte Sendung von “STAMMTISCH. Magazin für Stadtkultur”
Am Mittwoch, den 11. April um 21 Uhr ist es wieder soweit: “Stammtisch. Magazin für Stadtkultur” geht bei ALEX Berlin auf Sendung. Darin stellen wir regelmäßig Bücher, Filme, Konzerte und alles was uns und Berlin noch so umtreibt, vor. Meinungsstark, auf den Punkt gebracht und mit jeder Menge guter Musik. In der zwölften Ausgabe haben wir folgende Themen: Pop und Corn: Stammtisch geht ins Kino Entweder im Berliner Kabelnetz (92,6 MHz) oder hier im Live-Stream dabei sein! Da die Sendung vorproduziert wird, sind wir bei Facebook live dabei, diskutieren mit Hörern, kommentieren … hier Fan werden. Außerdem wird die Sendung am Donnerstag, den 19. April um 14 Uhr wiederholt. Dann zusätzlich über Antenne auf den Frequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz.
“Faust auf Faust”: Teuflische Ostern in Schwedt
Beitrag für RBB-Online
Seit gut zehn Jahren zieht es Goethe-Fans aus ganz Deutschland am Ostersamstag nach Schwedt: Dann zeigen die Uckermärkischen Bühnen Faust I und II in einer Doppelaufführung mit umfangreichem Rahmenprogramm. EXTRA Faust auf Faust
Mit dem Kanu am Ende der Welt
Das Schicksal der Yámana, Ureinwohner Feuerlands
Beitrag für ARD-Online Als der portugiesische Seefahrer Ferdinand Magellan im Oktober 1520 die Inselgruppe an der Südspitze Südamerikas ansteuerte, fielen ihm als erstes die zahlreichen kleinen Feuer auf, die scheinbar überall loderten. Dieser Anblick gab der rauen und unwirtlichen Landschaft ihren Namen: Feuerland. Magellan, der auf der Suche nach einer Passage zwischen Atlantik und Pazifik war, hatte die Lagerfeuer der Ureinwohner erspäht. Zu jener Zeit besiedelten vier ethnische Gruppen das Land am Ende der Welt: die Landnomaden der Selk’nam und der Haush sowie die Seenomaden der Alakaluf und der Yámana.
[Flash 9 is required to listen to audio.]
Wenn Religion durch den Magen geht Beitrag für Deutschlandradio Kultur |